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Daily Drive: Toyota HiLux GR Sport tritt gegen Ranger Raptor an, neue australische Plug-in-Hybride kommen auf den Markt, der V6 des Durango kehrt zurück und die Formel-1-Seifenoper geht weiter
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Daily Drive: Toyota HiLux GR Sport tritt gegen Ranger Raptor an, neue australische Plug-in-Hybride kommen auf den Markt, der V6 des Durango kehrt zurück und die Formel-1-Seifenoper geht weiter

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Thomas Nismenth Automotive Journalist
November 20, 2025 8 min read

Daily Drive: Toyota HiLux GR Sport tritt gegen Ranger Raptor an, neue australische Plug-in-Hybride kommen auf den Markt, der V6 des Durango kehrt zurück und die Formel-1-Seifenoper geht weiter

Manchmal trudelt die Autowelt morgens mit einem dumpfen Schlag im Posteingang ein. Heute ist sie randvoll. Die wichtigste Neuigkeit? Der Toyota HiLux GR Sport wird überarbeitet, um dem Ford Ranger Raptor ernsthafte Konkurrenz zu machen. Dazu kommen eine Welle von Plug-in-SUVs für die ganze Familie, die für Australien bestimmt sind, ein vernünftiges Comeback des Dodge Durango V6, Volvos verbesserte Dachlinien-Technologie und die üblichen Formel-1-Politik-Spielchen. Kaffee in der Hand – los geht’s!

Toyota HiLux GR Sport vs. Ford Ranger Raptor: Was Toyota unbedingt erreichen muss

Ich habe einen Ranger Raptor über so heftige Wellblechpisten gejagt, dass meine Smartwatch dachte, ich hätte angefangen zu trommeln. Der Clou des Raptor ist nicht nur der Sound, sondern auch das ausgefeilte Fahrwerk – die ausgeklügelten Dämpfer, die Kontrolle beim Ausfedern, das souveräne Fahrgefühl bei hohen Geschwindigkeiten. Damit der Toyota HiLux GR Sport dem Raptor wirklich Konkurrenz machen kann, braucht Toyota mehr als nur Aufkleber und einen Unterfahrschutz. Er braucht ein vernünftiges Fahrwerk, die richtigen Reifen ab Werk und – bitte – einen spürbaren Leistungsschub, den man beim Herausbeschleunigen aus einer sandigen Kurve richtig spürt.

Toyota HiLux GR Sport zielt auf Ford Ranger Raptor ab – redaktionelles Bild
Toyota HiLux GR Sport: Wenn das Fahrwerk genauso ernst zu nehmen ist wie die Ambitionen, wird der Wettbewerb spannend.

Toyota HiLux GR Sport im Schnellvergleich: Raptor als Maßstab und der Rest

Ute Motor Leistung/Drehmoment Federungsüberschrift Reifen (Serienausstattung) Anmerkungen
Toyota HiLux GR Sport TBC TBC Benötigt verbesserte Stoßdämpfer/Federn, breitere Spur Benötigt echte All-Tail-Reifen, um konkurrenzfähig zu sein. Wir zielen auf Kontrolle auf Raptor-Niveau ab, nicht nur auf Auftrieb und Aussehen.
Ford Ranger Raptor 3,0-Liter-V6-Biturbo-Benzinmotor Ca. 292 kW / 583 Nm Hochleistungsstoßdämpfer mit hervorragender Hochgeschwindigkeitskontrolle 33-Zoll-Automatik Der Maßstab für schnelles Fahren auf Schotter und unbefestigten Straßen
Nissan Navara PRO-4X Warrior 2,3-Liter-Biturbo-Dieselmotor 140 kW / 450 Nm (ca.) Lokale Abstimmung, robustere Federn, Höherlegung Geländegängig Eher für anspruchsvolle Touren als für Wüstenrennen geeignet

Der chinesische Pick-up-Markt spitzt sich unterdessen zu. GAC plant die Markteinführung eines Pickups in Australien im Jahr 2027, der mit dem BYD Shark 6 konkurrieren soll. Sollte GAC seinem Konzept der „gehobenen Mittelklasse“ folgen – besser als Billigmodelle, aber günstiger als etablierte Premiummarken –, ist mit einer umfangreichen Ausstattung in puncto Sicherheit und moderner Innenraumtechnik zu rechnen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird also immer cleverer.

Der Plug-in-Dampf: MG, GAC, Omoda und KGM zielen direkt auf die Familienmarke ab.

Australien wird bald mit elektrifizierten Mittelklasse- und Oberklasse-SUVs überschwemmt werden. Innerhalb weniger Stunden wurden ein MG PHEV, der es mit Sorento und Kluger aufnehmen soll, geleakt, eine erste Vorschau auf den GAC S7 PHEV für den australischen Markt präsentiert, die Bestätigung für den Marktstart des Omoda 7 PHEV im Jahr 2026 und ein attraktiver Hybrid aus Korea, der KGM Torres. Eltern brauchen keine Pressemitteilung, um zu wissen, was ihnen wichtig ist: sieben nutzbare Sitze, ein Kofferraum, in den selbst bei aufgestellter dritter Sitzreihe noch ein Kinderwagen passt, und ein rein elektrischer Fahrmodus, der tatsächlich die Fahrt zur Schule abdeckt.

Als ich letzten Winter mit einem Sorento Plug-in-Hybrid nach Falls Creek fuhr, stellte sich im Alltag die Frage, wie sparsam die Heizung im Innenraum bei Minusgraden funktionierte – und ob sich der Ladeanschluss für das Laden am Straßenrand auf der richtigen Seite befand. Kleine Details, große Wirkung.

Plug-in-Hybrid-SUVs kommen nach Australien – Ladeanschluss und Batterietechnologie
Plug-in-SUVs für die ganze Familie: Helden auf dem Papier oder Gewinner im Alltag? Es kommt auf die Details an.
Modell Typ Ziel Australien-Zeiten Wichtigster Diskussionspunkt
MG großer SUV (durchgesickert) PHEV Kia Sorento, Toyota Kluger Wird noch bekanntgegeben Siebensitzer-Paket mit dem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis von MG
GAC S7 PHEV Toyota Kluger Vorschau in Australien Preisgestaltung im mittleren Premiumsegment – ​​über dem Budgetbereich, unter dem Luxussegment.
Omoda 7 PHEV Mitsubishi Outlander PHEV, BYD Sealion 6 2026 Für Australien gesperrt; breites Plug-in-Potenzial
KGM Torres Hybrid Hybrid (ohne Stecker) Toyota RAV4 2026 Ehrliche, schnörkellose Funktionalität zu einem attraktiven Preis

Zwei kurze Notizen aus meinem Notizbuch: GAC will nicht im Preiskampf die Nase vorn haben – sie wollen sich gehoben anfühlen, ohne dabei die überhöhte Preisgestaltung zu tragen. Das kann funktionieren, wenn Innenraum und Händlererlebnis überzeugen. Und MGs großer Plug-in-Hybrid? Wenn sie die etwas träge Gaspedalkennlinie des HS im Elektromodus optimieren, werden Fahrten zur Schule zum Kinderspiel.

Pick-up-Wettrüsten, Teil zwei: Wie es den Toyota HiLux GR Sport prägt

Dieses Segment ist schnelllebig. Die Besitzer, mit denen ich gesprochen habe, wünschen sich ab Werk bewährte Ausstattungsmerkmale, auf die sie sich verlassen können: Stoßdämpfer, die auch auf unebenen Straßen nicht nachlassen, einen zuverlässigen Unterbodenschutz und eine Fahrwerksabstimmung, die ein holpriges Fahrgefühl auf glatten Pisten verhindert. Wenn Toyota den HiLux GR Sport mit einer gewissen sportlichen Präzision auf den Markt bringt – also mit Fokus auf Genauigkeit statt auf protziger Optik –, trifft er genau den Nerv der Wochenendausflügler und Handwerker, die gerne abseits befestigter Straßen unterwegs sind.

Kurzmeldungen aus den USA: Durangos V6-Comeback, Fords cleverer Transporter und Maseratis Laufband in Sonderedition

Dodge Durango: Der V6 ist zurück

  • Nach einer Phase, in der nur der Hemi-Motor angeboten wurde, kehrt nun der V6 zurück – ideal für Familien und Flotten, die viel Platz benötigen, ohne hohe Treibstoffkosten zu haben.
  • Ich habe schon lange Autobahnfahrten mit einem V6 Durango unternommen: leise, ausreichend Drehmoment, sparsamer im Verbrauch. Der Hemi-Motor bietet ein großartiges Klangerlebnis; der V6 ist besser ausbalanciert.

Fords intelligenterer Transporter (bringen Sie Ihren Geldbeutel mit)

  • Mehr Fahrerassistenzsysteme, umfassendere Telematik, intelligentere Integrationen von Zusatzausstattungen. Es ist das rollende Büro, das sich Betreiber gewünscht haben.
  • Der Preisanstieg ist real. Eine höhere Verfügbarkeit kann die Kosten zwar amortisieren, aber die monatlichen Rückzahlungen sind dennoch belastend.
  • Eigenart: Manche Funktionen sind in Touchmenüs versteckt. Auf der Autobahn ohne Hände gut zu bedienen; auf matschigem Untergrund mit Handschuhen lästig.

Maserati lebt von Sondermodellen

  • Die Grecale-Sondereditionen sorgen mit frischen Farben und sorgfältig ausgewählten Details immer wieder für neue Akzente.
  • Die Besitzer, mit denen ich letzten Monat gesprochen habe, machen sich Sorgen um die Restwerte, da jedes Quartal eine „limitierte“ Auflage erscheint. Verständlich.
Zwei neue Fahrzeuge von Marken in der heutigen Nachrichtenübersicht
Ständig kommen neue Fahrzeuge auf den Markt, ob nun praktische Familienautos oder limitierte Hingucker.

Technik-Ecke: Volvo glättet das Dach, LiDAR-Partner raucht

Volvo verzichtet auf das auf dem Dach montierte LiDAR-„Periskop“, und Luminar – der Sensorpartner – ist wenig begeistert. Ich bin hin- und hergerissen. Die Dachwölbung wirkte zwar immer etwas wissenschaftlich, aber die Aussicht war fantastisch. Bündig eingebaute oder verlegte Sensoren verbessern die Optik, reduzieren Windgeräusche und senken vermutlich die Kosten. Die entscheidende Frage ist die Abdeckung und die Softwareintegration. Bei frühen EX90-Demos war die Fußgängererkennung bei Nacht verblüffend gut. Wenn Volvo diese Funktion auch ohne Schnorchel beibehält, werden die Besitzer nichts vermissen.

Fahrerlager-Geflüster: Zahlen, Favoriten und Philosophie in der Formel 1

  • Max Verstappen erwägt einen Wechsel seiner Startnummer, sofern das Reglement dies zulässt. Kleinlich? Vielleicht. Rennfahrer sind abergläubisch; Startnummern sind Teil ihrer Identität.
  • Lando Norris gilt in manchen Kreisen als Titelfavorit für 2025. Der aktuelle Schwung ist wichtig – aber ein fehlerfreier Sonntag ebenso.
  • Charles Leclerc meint, John Elkanns Motto „Weniger reden“ sei ein positiver Anstoß gewesen. Weniger Erklärungen, mehr Erfolg. Einverstanden.
  • Fernando Alonso erkennt ein Stück weit sich selbst in Verstappen wieder – „nicht der Gute“. Übersetzung: Skrupellosigkeit bringt Titel.
  • LEGO tritt der F1 Academy bei und stellt 2026 ein Team. Irgendwo hat sich gerade ein Kind für eine Karriere entschieden.
  • Oscar Piastris Elfmeterdrama in Brasilien befeuert die ewige Debatte um die Konstanz der Rennleitung. Der weiße Wal der Formel 1.
Familie belädt einen Plug-in-Hybrid-SUV bei Sonnenaufgang – Lifestyle-Kontext
Praxistest: Kinderwagen, Roller, kühle Morgenstunden und ein Ladegerät in Reichweite.

Was das alles für Käufer des Toyota HiLux GR Sport bedeutet

Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken Pick-up ist, dem dürfte 2026 einiges an Action bevorstehen. Der Toyota HiLux GR Sport dürfte dem Ranger Raptor ordentlich Paroli bieten – vorausgesetzt, Toyota konzentriert sich auf die richtige Fahrwerksabstimmung und die passenden Reifen, statt auf leere Versprechungen in den Prospekten. Für Familien gibt es gerade einen vollen Terminkalender mit Plug-in-Hybrid-Tests, was Käufer freuen dürfte. Und jenseits des Atlantiks hat Dodge nicht vergessen, dass wir Wert auf Kraftstoffeffizienz legen, während Volvo Hightech unauffällig und dezent in Szene setzt. Der Rest – Formel-1-Gerüchte, unzählige Sondermodelle – hält die Szene am Laufen.

Highlights der kommenden Produkteinführungen

  • Bei der Gestaltung von Plug-in-Hybridfahrzeugen mit sieben Sitzen sollten Sie auf die Hüftpunkte in der dritten Sitzreihe und die Bodenhöhe achten; achten Sie auf ebene Ladeböden und eine Unterflur-Batterieanordnung, die den Laderaum nicht beeinträchtigt.
  • Tatsächliche Reichweite eines Elektroautos: Testen Sie es eine Woche lang mit dem reinen Akku-Rundweg. Wenn das nicht klappt, sparen Sie damit nicht wirklich Kraftstoff.
  • Fahrwerksverbesserungen für Pickups: Mehr als nur Höherlegungssätze – Dämpferabstimmung, ungefederte Masse und Reifenwahl bestimmen das Fahrverhalten auf unebenen Straßen.
  • Praktische Van-Technik: Spurhalteassistent ohne Pendelverkehr, Kameras ohne Verzögerung und physische Tasten für Klimaanlage und Lautstärke.

Häufig gestellte Fragen

Wann wird der neue große MG PHEV SUV in Australien erhältlich sein?

Es ist durchgesickert, aber noch nicht offiziell datiert. Details werden in Kürze erwartet; die Positionierung zielt klar auf die Käufer von Kia Sorento und Toyota Kluger ab.

Ist der neue Toyota HiLux GR Sport wirklich ein Konkurrent des Ranger Raptor?

Das ist die Vorgabe. Um wirklich durchzustarten, braucht es echte Fahrwerksverbesserungen und eine spürbare Leistungssteigerung – plus geeignete Geländereifen.

Was versteht GAC unter der Preisgestaltung einer „mittleren Premiummarke“?

Angesiedelt über preisgünstigen Konkurrenten, aber unterhalb traditioneller Premiummarken – hochwertigere Materialien und Technologie ohne den vollen Luxusaufschlag.

Ist der KGM Torres Hybrid ein Plug-in-Hybrid?

Nein. Es handelt sich um einen konventionellen Hybrid, der auf den Toyota RAV4 abzielt, der sich durch Effizienz und Wertigkeit auszeichnet.

Warum verzichtet Volvo auf die LiDAR-Erhebung im Dach?

Klareres Design, bessere Aerodynamik, voraussichtlich geringere Kosten. Ziel ist es, Sensorabdeckung und -leistung ohne optische Unordnung zu gewährleisten.

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Thomas Nismenth

Senior Automotive Journalist

Award-winning automotive journalist with 10+ years covering luxury vehicles, EVs, and performance cars. Thomas brings firsthand experience from test drives, factory visits, and industry events worldwide.

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