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Land Rover Range Rover (L460): Souveräne Gelassenheit, auffällige G-Klassen und ein windiges MotoGP-Wochenende
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Land Rover Range Rover (L460): Souveräne Gelassenheit, auffällige G-Klassen und ein windiges MotoGP-Wochenende

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Thomas Nismenth Automotive Journalist
October 18, 2025 7 min read

Land Rover Range Rover (L460): Souveräne Gelassenheit, auffällige G-Klassen und ein windiges MotoGP-Wochenende

Manche Wochenenden fühlen sich an, als würde man in seinen Lieblingskaschmir schlüpfen – keine Aufregung, einfach nur Ruhe. Doch dann betätigt man den Anlasser des Land Rover Range Rover (L460), und die Welt um einen herum wird stiller. Ehrlich gesagt, war ich mir anfangs nicht sicher. Große SUVs versprechen oft Geborgenheit und poltern dann über die Straßen der Stadt. Dieser hier? Er ist ein sanfter, unaufdringlicher Begleiter.

Fahrbericht: Land Rover Range Rover (L460) – Luxus an erster Stelle, ohne die Geländetauglichkeit zu vernachlässigen

Land Rover Range Rover (L460) Luxus-SUV auf der Straße, Dreiviertelansicht von vorn
Range Rover (L460): das neueste Kapitel stillen britischen Selbstbewusstseins.

Ich habe mit diesem Wagen schon unzählige Kilometer zurückgelegt – in der Stadt, auf dem Land, und auf ein paar fragwürdigen „Abkürzungen“ mit Toren und Schafen. Die Luftfederung ist das absolute Highlight, aber die Abstimmung fiel mir sofort auf. Die ersten Zentimeter Federweg sind einfach nur sanft. Schlaglochkanten, diese scharfen, bei denen einem die Zähne klappern, verschwimmen einfach. Auf einer holprigen Landstraße in der Nähe meines Hauses las der Range Rover die Oberfläche wie Blindenschrift und schwebte mit diesem wunderbar gelassenen Gang vorbei.

  • Fahrverhalten und Karosseriekontrolle: gelassen. Es gleitet sanft dahin, ohne jemals zu wanken.
  • Allradlenkung (LWB): Der Wendekreis schrumpft auf knapp über 11 Meter. Ich konnte wenden, wo mich ein Schrägheckwagen früher ins Schwitzen gebracht hat.
  • Ruhe im Innenraum: Windstille, gedämpfte Fahrgeräusche im Tieftonbereich und Sitze, bei denen man eher das Gefühl hat, in den Rahmen einzusinken, als darauf zu sitzen.
  • Infotainment: Pivi Pro ist schnell; kabelloses CarPlay/Android Auto funktioniert größtenteils einwandfrei. Einige Besitzer erwähnten, dass die Verbindung nach einem Tankstopp manchmal etwas dauern kann.
  • Die Effizienz im Alltag hängt stark von der Ausstattung ab. Der Plug-in-Hybrid fährt die Kinder fast geräuschlos zur Schule; der V8… macht an der Tankstelle neue Bekanntschaften.

Antrieb und Leistung: Land Rover Range Rover (L460) – Kurzübersicht

  • P400 I6 MHEV: 395 PS, 550 Nm, 0–100 km/h in ca. 5,8 Sekunden, kombinierter Verbrauch ca. 11,8 l/100 km. Seidenweich.
  • P550e PHEV: Systemleistung ca. 542 PS, bis zu ca. 80 km rein elektrische Reichweite (abhängig von den Bedingungen), Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in knapp 5 Sekunden. Bei regelmäßigem Aufladen reicht der Elektroantrieb für die gesamte Schulwoche.
  • P530 V8: 523 PS, 750 Nm, 0–100 km/h in ca. 4,4 Sekunden. Er ist der stille Wirbelwind – sanft, wenn man es nicht ist, unverschämt schnell, wenn man es ist.
  • SV (Verfügbarkeit variiert): über 600 PS, breites Grinsen garantiert. Nicht billig, nicht dezent, nicht notwendig – und doch.

Auf einer feuchten Schnellstraße vermittelt der Range Rover (L460) ein entspanntes Fahrgefühl wie in Hausschuhen. Und er ist so leise, dass man die Kinder streiten hören kann, wer den Kopfhöreranschluss hinten geklaut hat. Glaubt mir, ich weiß, wovon ich rede.

Range Rover (L460) Innenraumtechnik: Pivi Pro Infotainmentsystem, Kameras und Fahrerassistenzsysteme
Pivi Pro ist schnell und größtenteils unkompliziert, mit übersichtlicher Tastenbelegung und genau der richtigen Menge an physischen Bedienelementen, um den Verstand zu bewahren.

Offroad: Der Range Rover (L460) hat immer noch Stiefel, die schmutzig werden

Ich fuhr die übliche Teststrecke: eine kurvenreiche Stelle, eine flache Furt, ein schlammiger Anstieg, der schon so manchen SUV-Fahrer in Verlegenheit gebracht hat. Untersetzung eingelegt, ein bisschen bergab – und es fühlte sich fast wie Schummeln an. Die technischen Daten bestätigen es: bis zu 29,5 cm Bodenfreiheit, Wattiefe von 90 cm, intelligente Traktionskontrolle und zuverlässige Differenzialsperren. Noch beeindruckender ist der ruckfreie Übergang: von der unbefestigten Piste auf die Autobahn – ohne Quietschen oder Ruckeln. Manche SUVs wirken unruhig; dieser hier fährt sich völlig entspannt.

Für wen der Land Rover Range Rover (L460) geeignet ist

  • Für Langstreckenreisende, die Komfort suchen und sich das Erlebnis eines alpinen Skiwochenendes sichern möchten.
  • Familien, die fünf oder sieben Sitzplätze benötigen, aber nicht den Platzbedarf eines Minivans haben möchten.
  • Menschen, die Lärm als Steuer und Ruhe als Gewinn betrachten.

Eigenheiten und Ärgernisse

  • Die geteilte Heckklappe ist super für ein Picknick, weniger super für den unteren Rücken, wenn man beim Einkauf bei Costco zu viel einpackt.
  • Die Bremspedalkennlinie ist bei Stadtgeschwindigkeit sanft. Sie werden sich bis zum zweiten Tag daran gewöhnt haben.
  • Die dritte Reihe (LWB) ist für Teenager und mittlere Hüpfer gut geeignet; großgewachsene Erwachsene werden die mittlere Reihe aushandeln.
  • Hochglänzende Zierleisten zeigen Fingerabdrücke wie ein Tatort. Jetzt liegt ein Mikrofasertuch in meinem Türablagefach.

Highlights, mit denen Sie prahlen werden

  • 13,1-Zoll-gebogener Pivi Pro-Touchscreen mit übersichtlicher Benutzeroberfläche.
  • Meridian-Audio bis zu 1.600 W mit Kopfstützenlautsprechern – Ihr eigenes Privatkonzert.
  • Aktive Geräuschunterdrückung über das Soundsystem. Dezent, effektiv.
  • Allradlenkung und adaptive Luftfederung, die sich an Ihre Straßen anpasst.

Range Rover (L460) gegen die üblichen Verdächtigen: Luxus-SUV-Showdown

Modell Antriebsstrang 0–60 mph EV-Reichweite (falls PHEV) Bemerkenswerte Stärke Startpreis (ca.)
Land Rover Range Rover (L460) I6 MHEV, V8, PHEV 4,4–5,8 Sek. Bis zu etwa 50 Meilen Fahrkomfort + echte Geländetauglichkeit 107.000 $ +
Bentley Bentayga V8, W12 (ältere Baureihe), Hybrid 3,8–4,4 Sek. ~25–30 Meilen (Hybrid) Handwerkskunst und Tempo 200.000 US-Dollar+
Mercedes-Maybach GLS 600 V8 Mild-Hybrid ~4,8 Sek. Opulenz in der Rückkabine 175.000 $ +

Aus der Abteilung „Weil wir es können“: Eine G-Klasse im Wert von 1,7 Millionen Dollar, diamantstaubt.

Mercedes G-Klasse mit Diamantstaub-Umbau im Reverse-Restomod-Stil neben einem modernen G-Wagen
Umgekehrter Restomod G-Wagen: Nostalgisches Design, moderne Technik, glitzernder Lack. Ja, Diamanten.

Irgendwo in einer hell erleuchteten Garage steht eine G-Klasse im Reverse-Restomod-Stil, deren Lack tatsächlich mit Diamantstaub durchsetzt ist. Über Geschmack lässt sich streiten (ich habe es selbst zweimal getan), aber die Ausstrahlung ist unbestreitbar. Die Kombination aus moderner Technik und Sicherheit und einem Hauch Retro-Stil macht das Ganze möglich. Der Preis? Rund 1,7 Millionen Dollar. Da muss man erst mal den Buchhalter konsultieren, dann den Partner.

Range Rover (L460) vs. Diamond-Dust G: Derselbe Himmel, verschiedene Galaxien

Fahrzeug Was es erreichen will Partytrick Alltagstauglichkeit
Land Rover Range Rover (L460) Müheloser Luxus mit echter Geländegängigkeit Nahezu geräuschlose Fahrt, elegante Allradlenkung Hoch: ruhig, geräumig, familienfreundlich
Mercedes G-Klasse „Reverse Restomod“ (Diamond-Dust) Hochdramatische Nostalgie auf einer modernen Plattform Farbe, die buchstäblich mit Diamanten funkelt Medium: Epische Präsenz; Subtilität nicht inbegriffen

MotoGP auf Phillip Island: Strategie trifft auf Seitenwind

Phillip Island ist ein Ort, dem ich ungefähr so ​​viel vertraue wie einem unbeschrifteten Lichtschalter. Mal Sonne, mal waagerechter Regen. Die Organisatoren haben den Zeitplan für Sonntag umgestellt, um den schlimmsten Windböen auszuweichen – typisch Phillip Island eben.

MotoGP-Motorräder auf Phillip Island vor Gewitterwolken und Zuschauermenge
Phillip Island in Stimmung: Heute Strategie, morgen Überleben.

Quartararos Achterbahn

Fabio Quartararo sicherte sich die Pole-Position vor Marco Bezzecchi mit eiskalten Runden, als es darauf ankam. Doch im Sprint änderte sich alles, und er rutschte auf Platz sieben ab und beklagte seine Reifenwahl. Das kenne ich schon – die Insel frisst Hinterreifen und macht die besten Pläne zunichte.

Bezzecchi dominiert, Ducati-Serie unterbrochen

Bezzecchi dominierte den Sprint, und Ducati belegte ausnahmsweise nicht die üblichen Podiumsplätze. Eine echte Überraschung in einer Saison, in der die roten Motorräder bisher den Großteil des Drehbuchs geschrieben haben.

Der Sonntag wird zum Schachspiel zwischen Wetter und Reifen. Mut ist auf Phillip Island gut. Klugheit ist besser.

Große Ideenecke: Der alte Russland-Alaska-Tunnel taucht wieder auf

Alle paar Jahre taucht der Beringstraßen-Tunnel wieder auf wie ein neugieriger Seehund. Stellen Sie sich vor, Sie würden von Anchorage nach Sibirien kreuzen. Technisch anspruchsvoll, politisch kompliziert, logistisch … oje. Als Gedankenexperiment über Infrastruktur und Energiekorridore? Da brauche ich noch einen Kaffee.

Kurzinfos

  • Der Land Rover Range Rover (L460) bleibt der Maßstab für ruhigen, erwachsenen Luxus, der auch über eine matschige Straße noch lacht.
  • Der diamantstaubte G-Wagen beweist, dass die Autokultur immer noch Platz für gewagte, völlig unpraktische Kunst bietet.
  • Phillip Island hat allen in Erinnerung gerufen: Reifen entscheiden Sprints genauso oft wie Fahrer.

Fazit: Warum der Land Rover Range Rover (L460) immer noch relevant ist

Der Land Rover Range Rover (L460) erfüllt alle Erwartungen: ein luxuriöser SUV, der verwöhnt, ohne dabei weichgespült zu wirken, und gleichzeitig die nötige Kraft für Offroad-Abenteuer besitzt. In einer Woche, die von einem glitzernden G-Wagen und einem windumtosten MotoGP-Rennen geprägt war, wirkte der große Rover wie der souveräne Gegenpart – unaufdringlich kompetent, ausgesprochen komfortabel und talentierter, als man ihm ansieht.

Häufig gestellte Fragen

Ist der Land Rover Range Rover (L460) noch geländetauglich oder hat er an Bodenhaftung eingebüßt?

Es ist nach wie vor absolut leistungsfähig. Mit Untersetzung, Differenzialsperren, großzügiger Bodenfreiheit und intelligenter Traktionskontrolle meistert es schwieriges Gelände mühelos – und gleitet dann nach Hause, als wäre nichts gewesen.

Welchen Range Rover (L460) Antriebsstrang sollte ich wählen?

Plug-in-Hybrid, wenn Sie zu Hause laden und kurze, tägliche Strecken zurücklegen können. Der Reihensechszylinder, wenn Sie Wert auf Laufruhe und einen guten Verbrauch legen. Der V8, wenn Sie Anhänger ziehen, schnell fahren oder einfach nur einen guten Sound genießen.

Wie groß ist der Wendekreis bei Allradlenkung?

Überraschend eng – nur etwas über 11 Meter. Dadurch ist es in mehrstöckigen Parkhäusern deutlich weniger stickig.

Wie schneidet der Range Rover (L460) im Vergleich zu Konkurrenten wie dem Bentayga ab?

Der Bentayga wirkt deutlich sportlicher und ist in der Topausstattung schneller; der Range Rover ist ruhiger, komfortabler und abseits befestigter Straßen deutlich besser. Die Wahl liegt bei Ihnen: Tempo oder Ruhe.

Kann der Range Rover (L460) einen großen Anhänger ziehen?

Ja. Mit der richtigen Ausrüstung sind bis zu 7.700 Pfund möglich. Und es bleibt dabei stabil und gelassen.

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Thomas Nismenth

Senior Automotive Journalist

Award-winning automotive journalist with 10+ years covering luxury vehicles, EVs, and performance cars. Thomas brings firsthand experience from test drives, factory visits, and industry events worldwide.

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