Heute in der Welt der Autos: Ein Polizist reißt einem Chevy die Achse ab, und der Ford F-150 Lightning erhält einen Feature-Flap.
Ungewöhnliche Kombinationen, gewiss: Ein Polizeigerät, das bei einer Autobahnkontrolle eine Hinterachse zerstört, und eine Klage gegen Ford, weil das Unternehmen Pickups – darunter auch den Ford F-150 Lightning – ohne die beworbenen Sicherheitsfunktionen verkauft. Unterschiedliche Wege, gleiches Thema. Wir vertrauen der Technologie. Wir erwarten von Verfolgungsfahrzeugen, dass sie Chaos sauber beenden, und wir erwarten, dass die technischen Daten mit dem Fahrzeug in unserer Einfahrt übereinstimmen. Wenn eines von beidem nicht stimmt, spürt man es sofort.
Drama auf der Autobahn: Polizist reißt Hinterachse komplett ab
Ich habe Anfang des Jahres eine Vorführung dieser Fangvorrichtung von einem sicheren Seitenstreifen aus beobachtet, und wenn sie funktioniert, ist das fast unheimlich – kein spektakuläres Knacken, sondern einfach ein plötzliches, kontrolliertes Abbremsen. Die Funktionsweise ist simpel: Ein verstärkter Arm mit einem Gurt wird vom vorderen Stoßfänger des Polizeiwagens ausgefahren, hakt ein Hinterrad des flüchtenden Fahrzeugs ein und zieht sich fest. Das blockierte Rad wirkt wie ein Bremsfallschirm und reduziert die Geschwindigkeit, sodass die Beamten den Stopp deutlich kontrollierter durchführen können als mit einem PIT-System. So die Theorie.
Drehmoment ist jedoch ein grobes Instrument. Bindet man ein sich drehendes Rad bei hoher Geschwindigkeit an einen zweieinhalb Tonnen schweren Streifenwagen, so wirken die physikalischen Gesetze und führen zu Belastungen. Ist das verfolgte Fahrzeug bereits verschlissen – verschlissene Buchsen, ein anfälliges Differential, rostanfällige Querlenker – oder greift der Gurt seitlich und verdreht Bauteile, kann diese Belastung die Achse treffen. In dem derzeit kursierenden Autobahnvideo sieht es genau so aus: Das Rad wird gerissen, die Achse gibt nach, und plötzlich rollt ein schwerer Metallbumerang die dritte Spur entlang. Nicht gerade ideal für alle, die mit einem SUV und einem Latte Macchiato folgen.
Warum Abteilungen den Greifer verwenden
- Verringert die Notwendigkeit von Hochgeschwindigkeits-PIT-Manövern im Verkehr.
- Gibt den Beamten ein kontrollierbares Endziel, wenn ein Verdächtiger sich weigert anzuhalten.
- Im Vergleich zu Nagelbändern oder rollenden Straßensperren werden Kollateralschäden typischerweise minimiert.
Die Risiken, die niemand anpreist
- Schwache oder korrodierte Bauteile können spektakulär versagen (Achsen, Verbindungsstangen, Naben).
- Außermittige Griffe können zu unvorhersehbaren Fahrdynamiken führen.
- Trümmer – manchmal auch große Trümmer – können zu einer zusätzlichen Gefahr für den Verkehr werden.
Verfolgungsstopper im Überblick
| Werkzeug | So funktioniert es | Vorteile | Nachteile | Bester Anwendungsfall |
|---|---|---|---|---|
| Ringer | Mit einem Gurt wird das Hinterrad des Verdächtigen am Polizeiauto befestigt. | Kontrolliertes Abbremsen, gute Spurführung | Risiko eines Bauteilausfalls; präzise Ausrichtung erforderlich | Stadt-/Vorortverkehr bei mäßigen Geschwindigkeiten |
| PIT-Manöver | Der Beamte klopft auf die hintere Kotflügelkante, um das Fahrzeug ins Schleudern zu bringen. | Schnell, umfassend geschult | Höheres Unfallrisiko; benötigt Platz und niedrige Geschwindigkeit | Verfolgungsjagden mit niedrigerer Geschwindigkeit und freiem Seitenstreifen |
| Nagelleisten | Lässt die Luft aus den Reifen, um das Fahrzeug zu verlangsamen | Kein Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kontakt | Einsatzzeitpunkt; Gefahr für Umstehende bei Fehlplatzierung | Offene Autobahnen mit koordinierten Einheiten |
Ein Profi-Tipp für alle anderen: Wenn sich der Verkehr teilt und ein Streifenwagen mit Blaulicht auf Sie zukommt, verhalten Sie sich besonnen – blinken Sie und fahren Sie vorsichtig nach rechts. Vermeiden Sie plötzliches Herumrasen. Die Beamten bewegen sich mit einem ausgeklügelten Werkzeug, das immer noch den Gesetzen von Newton folgt, auf einem schmalen Grat.
Ford F-150 Lightning: Warum er im Zentrum einer Klage wegen Sicherheitsmängeln steht
Getrennte Spur, gleiches Vertrauensproblem. Eine neue Klage wirft Ford vor, für bestimmte Pickups – darunter den Ford F-150 Lightning – ein Sicherheitssystem beworben zu haben, das in einigen verkauften Fahrzeugen nicht verbaut wurde. Die Details werden vor Gericht geklärt, doch die Geschichte ist in Zeiten von Chip-Engpässen und stillschweigenden Modellpflegen nur allzu bekannt: Die Broschüre verspricht es, der Aufkleber an der Scheibe und der Pickup selbst sagen „dazu später mehr“.
Einige Besitzer haben mir in den letzten Jahren ähnliche Geschichten erzählt (und nicht nur bei Ford): Sie erwarteten bei der Auslieferung ein bestimmtes Fahrerassistenzsystem, nur um festzustellen, dass es deaktiviert, gelöscht oder hinter einer Abonnementsperre versteckt war. Manchmal wartet eine Softwareaktivierung auf ein Server-Update. Manchmal ist es ein verspätet verfügbares Paket, das nie ankam. Und manchmal, ehrlich gesagt, ist das Marketing der Produktion einen Schritt voraus.
Zur Einordnung: Der Ford F-150 Lightning ist nach wie vor ein beeindruckender Elektro-Pickup, wenn er wie versprochen ausgestattet ist. Die Versionen mit erweiterter Reichweite leisten bis zu 580 PS und 1050 Nm Drehmoment. Als ich ihn eine Woche lang im Alltag testete – mit Fahrten zur Schule im Regen, zum Baumarkt und einer etwas waghalsigen Spritztour über Landstraßen – fühlte er sich richtig flott an: In den stärkeren Varianten beschleunigt er in knapp über 4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Er ist zudem flüsterleise, so leise, dass man die Kinder beim Diskutieren über die Playlist, die für immer verboten werden soll, hören kann. Doch wie bei vielen modernen Trucks hängt die Ausstattung mit Fahrerassistenzsystemen (wie adaptiver Tempomat, Spurhalteassistent und Fords BlueCruise-Freisprecheinrichtung) von bestimmter Hardware, Software und dem Abonnementstatus ab. Fehlt eine Komponente, ändert sich die Funktionalität.
Produkt-Highlights: Ford F-150 Lightning
- Leistung: bis zu 580 PS (erweiterte Reichweite), 775 lb-ft Drehmoment.
- 0–60 mph: etwa 4,0 Sekunden in den höheren Ausstattungsvarianten (abhängig von Bedingungen und Spezifikationen).
- Reichweite: üblicherweise 240–320 Meilen, abhängig von Batterie und Rädern.
- Anhängelast: Auf dem Papier gut, aber bei großen Anhängern ist mit Reichweitenverlusten zu rechnen.
- Fahrerassistenzsysteme: Ford Co-Pilot360-Technologie, optional mit BlueCruise-Freisprechfunktion auf kartierten Autobahnen (abhängig von Hardware, Software und Abonnement).
Was Käufer des Ford F-150 Lightning vor der Vertragsunterzeichnung tun können
- Studieren Sie den Monroney-Aufkleber Zeile für Zeile – verlassen Sie sich nicht auf den Konfigurator oder eine PDF-Broschüre.
- Bitten Sie den Händler anhand Ihrer tatsächlichen Fahrzeugidentifikationsnummer (VIN), Ihnen die betreffende Funktion vorzuführen – Menüs, Tasten, Statusanzeigen, gegebenenfalls sogar einen kurzen Test auf dem Parkplatz.
- Fordern Sie das Datenblatt an und lassen Sie sich Optionscodes, „späte Verfügbarkeit“ oder „Funktionsstreichungen“ schriftlich bestätigen.
- Falls für eine Funktion eine zukünftige Softwareaktivierung erforderlich ist, lassen Sie sich eine unterzeichnete Vereinbarung mit einem Zeitplan geben.
Checkliste zur Funktionsprüfung des Ford F-150 Lightning
| Merkmalsart | Worauf Sie am LKW achten sollten | Wie man bei der Auslieferung testet | Passende Unterlagen |
|---|---|---|---|
| Fahrerassistenz | Lenkradbedienelemente, Frontradar, Gehäuse für Windschutzscheibenkamera | In den Einstellungen umschalten; Symbole, Warnungen und Fahrspurzentrierungsstatus bestätigen. | Fensteraufkleber mit Angabe der Suite oder des Pakets (z. B. Verfügbarkeit von BlueCruise) |
| Aktive Sicherheit | Einparkhilfe, 360°-Kameraobjektive, Heckradarmodule | Führen Sie eine Demo auf einem Parkplatz mit einem Vertriebsmitarbeiter durch – Annäherungswarnungen, automatische Bremshinweise | Konfigurationsblatt mit Optionscodes und etwaigen Löschungshinweisen |
| Verbundene Dienste | FordPass-Kopplung, Status des integrierten Modems | Telefon koppeln; Fernverriegelung/Ortung und Status der drahtlosen Aktualisierung bestätigen. | Die Abonnementbedingungen sind in den Lieferpapieren dokumentiert. |
Wenn Sie eine fehlende Funktion erst nach der Fahrzeugübergabe feststellen, wenden Sie sich zunächst an den Geschäftsführer des Autohauses und dokumentieren Sie alles – Daten, Namen, Screenshots. Manche Besitzer erhalten im Nachhinein Entschädigungen: nachträgliche Softwareaktivierungen, Gutschriften für Zubehör oder Teilrückerstattungen. Autohersteller behalten sich oft das Recht vor, Spezifikationen ohne Vorankündigung zu ändern (das steht im Kleingedruckten), aber das ist keine Entschuldigung für irreführende Werbung – daher die Klagen.
Der gemeinsame Nenner: Technologie ist genial – bis sie es nicht mehr ist.
Ob es nun ein Fangseil ist, das ein Rad bei 80 km/h einfängt, oder ein auf einem Aufkleber versprochenes Sicherheitspaket – der rote Faden ist Vertrauen. Als ich bei der Vorführung des Fangseils dabei war, stand nicht das Seil im Mittelpunkt, sondern die Disziplin der Beamten, die es einsetzten. Dasselbe gilt für Fahrerassistenzsysteme in einem Lkw: Klar beschriftet und funktionsfähig, treten sie in den Hintergrund und machen lange Fahrten zu entspannter Zeit mit Hausschuhen und Podcast. Fehlen sie jedoch oder sind sie durch das Kleingedruckte unverständlich, machen sie sich schnell bemerkbar.
Fazit für Käufer des Ford F-150 Lightning
- Verfolgungswerkzeuge wie der Greifer können Verfolgungsjagden sauber beenden, aber die Physik kann trotzdem zuschlagen – manchmal so heftig, dass sich eine Achse löst.
- Prüfen Sie beim Ford F-150 Lightning vor der Unterzeichnung, ob die Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme genau Ihrer Fahrgestellnummer entsprechen – Dokumente, Knöpfe und Menüs sollten übereinstimmen.
- Sollte nach der Lieferung etwas fehlen, dokumentieren Sie dies und melden Sie es dem Problem. Es gibt zwar Lösungen, aber Klarheit und schriftliche Zusagen sind dabei unerlässlich.
- Vertrauen in moderne Automobiltechnik muss man sich verdienen, es wird nicht vorausgesetzt – weder von den Herstellern noch von uns, die wir ihre Fahrzeuge kaufen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Polizei-Grappler und wie funktioniert er?
Es handelt sich um ein am Stoßfänger montiertes Gerät, das ein Gurtband auslöst, um das Hinterrad eines flüchtenden Fahrzeugs zu blockieren. Durch das Blockieren dieses Rades wird der Luftwiderstand erhöht, sodass die Beamten das Fahrzeug langsamer und kontrollierter anhalten können – mit weniger Chaos als bei einem PIT-System.
Kann ein Ringer wirklich die Achse eines Autos abreißen?
Selten, aber ja. Wenn Bauteile geschwächt sind oder Kräfte außerhalb der Achse konzentriert werden, kann die Belastung die Belastbarkeit von Achse und Aufhängung überschreiten.
Ist bei jedem Ford F-150 Lightning BlueCruise serienmäßig?
Nein. Die Verfügbarkeit hängt von Ausstattungsvariante, Hardware, Software und Abonnementstatus ab. Prüfen Sie vor dem Kauf den Aufkleber an der Windschutzscheibe und das Datenblatt und vergewissern Sie sich, dass die Ausstattung an Ihrem Fahrzeug verfügbar ist.
Wie kann ich überprüfen, ob ein neuer Ford F-150 Lightning über alle beworbenen Sicherheitsmerkmale verfügt?
Vergleichen Sie die Angaben auf dem Fensteraufkleber und dem Datenblatt mit den sichtbaren Bauteilen am LKW und führen Sie bei der Auslieferung eine praktische Vorführung der Funktionen durch. Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Konfiguratoren oder Broschüren.
Was ist, wenn nach dem Kauf meines Ford F-150 Lightning eine Funktion fehlt?
Dokumentieren Sie den Vorfall, kontaktieren Sie den Händler und den Ford-Kundendienst und bitten Sie um eine Abhilfe – beispielsweise eine Softwareaktivierung, eine Gutschrift für Zubehör, eine Rückerstattung oder eine andere Entschädigung. Falls der Streitfall Teil eines umfassenderen Verfahrens ist, bewahren Sie Ihre Unterlagen sorgfältig auf, falls Sie sich einer formellen Beschwerde anschließen.
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